Finde deinen besten Freund im Tierheim

2 Antworten Ein Beitrag von Daniel

Hunde sind treue Seelen, lieben den Menschen bedingungslos und sind einfach tolle Weggefährten sowie häufig die besten und ehrlichsten Freunde des Menschen. Wer sich einen vierbeinigen Freund anschaffen möchte, kann sich entweder bei Züchtern umsehen oder sich für einen Tierheimhund entscheiden. Letzteres ist eine ganz wunderbare Möglichkeit, einen geliebten, felligen Genossen in die Familie zu integrieren und diesem damit eine zweite Chance zu geben. Häufig sind sie Herrchen oder Frauchen ganz besonders dankbar und sind fortan besonders treu und anhänglich. Oftmals haben sie in ihrem vorherigen Leben keine große Liebe erfahren und hatten keine feste Bezugsperson, die sich liebevoll um sie gekümmert hat. Hast du dich erst einmal dafür entschieden einen Hund zu adoptieren, musst du erst Mal ein passendes Tierheim finden. Worauf dabei geachtet werden sollte, wird im Folgenden ausführlich erläutert.

Warum kommen Hunde ins Tierheim?

Haustiere kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen ins Tierheim. So finden Vierbeiner im Heim ein neues Zuhause, die zum Beispiel aus unsachgemäßer Haltung befreit wurden, deren Herrchen erkrankt oder verstorben ist, mit denen der Besitzer nicht zurechtkam oder die aus einem sichergestellten Welpentransport stammen. Darüber hinaus geben die Tierschutzvereine auch einer Reihe an Fundtieren ein neues Zuhause und beherbergen Hunde oder Katzen, die in der Ferienzeit von ihren Besitzern ausgesetzt wurden. Leider passiert es nach wie vor immer noch häufig, dass ein eben noch süßes Haustier plötzlich unerwünscht ist und einfach an der Raststätte sitzen gelassen wird, während die Familie in den Urlaub fährt.

Die richtigen Tierheime

Es gibt eine ganze Reihe an Tierheimen hierzulande, die viele Fellnasen beherbergen. Wer sich für einen Heimhund entscheidet, sollte großen Wert auf die Wahl der richtigen Institution legen, und sich daher zunächst einmal in seiner Gegend umsehen. Tierheime gibt es in jeder größeren Stadt, allerdings kommt es darauf an, wie sie geführt werden, wie sauber sie sind und ob es ein wohliges Übergangszuhause darstellt. Es ist auf jeden Fall angebracht, sich im Vorfeld ein paar Heime anzusehen, mit den Mitarbeitern zu sprechen, sich beraten zu lassen und um sich einen fundierten Eindruck zu verschaffen. Bei der Beratung ist es wichtig, dass die Tierheim-Mitarbeiter die Vorgeschichten der Hunde kennen. Zudem sollten sie die Charaktere kennen und einen fundierten Rat geben können, welches Tier zu den zukünftigen Hundeeltern passt. Es sollte auch die Möglichkeit gegeben sein, mit den Fellnasen einmal Gassi zu gehen und mit ihnen zu schmusen, bevor man sich für eines der Tiere entscheidet. Erkundige dich auch, wie die Tiervermittlung funktioniert. Es ist wichtig, dass die Hundepfleger die neuen Besitzer mit Bedacht auswählen und eventuell auch Stichproben machen – beispielsweise indem die zukünftigen Herrchen oder Frauchen im Vorfeld zu Hause besucht werden. Dies kann nur von Vorteil sein, denn so wird sichergestellt, dass die Familie auch passend ist und der vierbeinige Freund nicht innerhalb kürzester Zeit nach der Vermittlung wieder im Heim landet.

 

 

Die passende Fellnase finden

Grundsätzlich sollte im Vorfeld die grobe Größe des Hundes feststehen. Zudem spielt die Rasse eine wichtige Rolle. Während Terrier beispielsweise eher starrköpfig und schwieriger zu erziehen sind, bestechen Golden Retriever oder Labradore durch eine unglaubliche Geduld. Zudem erweisen sie sich als sehr kinderlieb. Häufig suchen auch Mischlinge ein neues Zuhause, die einen ganz besonderen Reiz haben und oft besonders unkompliziert und pflegeleicht sind. Wichtig zu wissen ist, dass nicht alle Tiere aus dem Tierheim problematisch sind oder Furchtbares erlebt haben. Häufig sind zwar Vierbeiner dabei, die in ihrem letzten Heim stets angekettet waren oder geschlagen wurden und daher besonders ängstlich sind. Es gibt auch Tiere die direkt von der Straße kommen und man nichts über deren Geschichte weiß. Aber das trifft nicht auf alle Fellnasen zu. Ob ein temperamentvolles oder ein ruhigeres Exemplar für dich geeignet ist, besprichst du am besten mit den Hundepflegern direkt vor Ort. Ein guter Pfleger berät dich auf jeden Fall gerne und hilft, den passenden Schützling mit den entsprechenden Eigenschaften und dem perfekten Charakter zu finden. Haustiere, die temperamentvoll sind und einen sehr ausgeprägten Bewegungs- und Spieldrang haben, sollten zum Beispiel zu einer sportlich ambitionierten Familie kommen. Bist du eher ruhig und hältst dich gerne gemütlich zu Hause oder im Garten auf, ist sicherlich ein ruhiges Haustier die bessere Wahl. Wobei nicht vergessen werden darf, dass auch ruhige Exemplare Auslauf und Beschäftigung benötigen. Wer das erste Mal Hundebesitzer wird, sollte sich kein dominantes Tier zulegen. Zudem ist nicht für jeden ein Welpe geeignet. Ein weiterer Entscheidungsfaktor ist ganz klar das Bauchgefühl. So hegen die zukünftigen Hundeeltern sofort Gefühle für diejenigen, die gleich zu ihnen gelaufen kommen, die sie besonders treu ansehen, die ihren Beschützerinstinkt wecken oder einfach nur süß aussehen. Eine Mischung aus allen genannten Faktoren wird dir helfen, den richtigen Freund zu finden.

Adoption: Der neue Freund kommt nach Hause

Ist der richtige Schützling erst mal gefunden und haben die Pfleger diesen auch für passend erachtet, sodass er an dich vermittelt wird, solltest du noch einige Vorbereitungen treffen, bevor das neue Familienmitglied zu Hause einzieht. Sämtliches Hundezubehör sollte daher im Vorfeld des Einzugs besorgt werden. Hierzu zählen zum Beispiel Fress- und Trinknapf, Körbchen oder Decken, Leine, Halsband, Spielzeug, Futter und natürlich Leckerli. Überlege dir zudem, wo dein Liebling ungestört schlafen und essen wird. Hunde sind Gewohnheitstiere und lieben regelmäßige Abläufe und einen festen Schlafplatz, der auf der Decke oder im Körbchen sein sollte – nicht im Bett. Darüber hinaus bietet es sich an, sich ausführlich über die Hundeerziehung zu informieren. Klare Grenzen setzen ist gerade am Anfang sehr wichtig. Hier ist es sinnvoll eine Hundeschule aufzusuchen. Unter professioneller Anleitung kann dein Tier lernen, wie man sich in der Wohnung und draußen mit Fremden verhalten muss. Damit steht dem erfolgreichen Einzug nichts mehr im Wege und du kannst dich auf eine tolle Zeit mit deiner Fellnase freuen!

2 Kommentare

  1. Gabriele Sauerland

    Ein Hund aus dem Tierheim ? Gute Idee !
    So viele, die warten, so viele, die eine Chance brauchen.

    Wie sich der richtige Gefährte findet, wurde im Artikel oben aus menschlicher Sicht gut beschrieben.
    Wer sich darüber hinaus für die tierische Sicht interessiert ist herzlich willkommen beim Webinar.
    http://communicanis.de/html/seminare.html#Webinare

    ‚Kann ein Hund wirklich genau beschreiben, welchen Gefährten er sich vorstellt ?‘
    Wenn Sie daran denken,
    einen weiteren Hund aufzunehmen, dann beziehen Sie doch die Hauptperson mit ein.
    Denn Ihr Vierbeiner ist derjenige der mit der neuen / dem Neuen leben soll.
    Was liegt da näher als zu fragen
    ‚Möchtest Du einen Gefährten‘ und
    ‚wie soll er / sie sein ?‘
    Das soll funktionieren ?
    Ja und wie genau das geht, erfahren Sie im Online Seminar Tierische Familienplanung.

    Geben Sie denen eine Chance, die warten und denken Sie bitte nicht ‚im Tierheim sitzen bestimmt nur Grosse…‘
    Hingehene, schauen, entscheiden.

    Gabriele Sauerland communicanis Die Sicht der Tiere

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.