Rezepte für Hunde


Hundeleckerlis, Hundekuchen oder Welpenfutter selber machen?

Du möchtest für deinen Hund selbst kochen oder backen? Auf „Wir lieben Hunde“ werden wir dir jede Menge an Rezepten für unterschiedlichste Gerichte vorstellen. Ob Rezepte für Hundeleckerlis, Hundekekse oder Hundekuchen bei uns wirst du fündig. Auch findest du Rezepte, die dir zeigen, wie du für deinen Welpen passendes Welpenfutter selber erstellst. Wir stellen dir sogar eine Anleitung zur Verfügung, anhand derer du einen Geburtstagskuchen für deinen Hund backen kannst.
Gerade wenn du deinen vierbeinigen Freund nur mit Trockenfutter fütterst, kannst du so etwas Abwechslung in die Ernährung deines Lieblings bringen. Allerdings achte immer darauf, dass deine Eigenkreation auch von deinem Schützling vertragen wird. Die Grundversorgung sollte dabei nicht vollständig ersetzt werden, es sei denn dein Tierarzt hat dir andere Infos mit auf den Weg gegeben. Beachte aber immer, dass solche Leckereien bei der Berechnung der Tagesration für deine Fellnase zu berücksichtigen sind. Denn ansonsten besteht die Gefahr, dass dein Hund schnell und ungewollt zunimmt, was zu Folgekrankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Arthrose, etc. führen kann.

BARF Rezepte

Immer häufiger stolpert man über BARF – Rezepte. Doch was bedeutet BARF und wie bekommt es deinem Hund? BARF orientiert sich an der Ernährung von Wildhunden, insbesondere Wölfen. Dabei wird das Fleisch von unterschiedlichen Schlachttieren sowie Knochen und Innereien roh an den Hund verfüttert. Meistens wird dies dann noch mit weiteren Futterzusätzen wie zum Beispiel Obst und Gemüse ergänzt. Im Internet gibt es dazu unterschiedlichste Rezepte.
Wir möchten aber darauf hinweisen, dass das „BARFEN“ auch kritisch betrachtet werden muss. Denn im Laufe der Domestizierung des Hundes hat sich auch seine Ernährung entsprechend angepasst, so dass der heutige Haushund Kohlenhydratreiche Nahrung durchaus gewöhnt ist. Die reine Rohfütterung kann also beim heutigen Haushund durchaus zu einer Mangelernährung führen. Zudem ist aus tierärztlicher Sicht vom „BARFEN“ abzuraten, da die mikrobiologischen Risiken nicht wegzureden sind. Rohes Fleisch kann Parasiten enthalten, die dem Vierbeiner großen Schaden zufügen können. Zum Teil besteht sogar die Gefahr einer Zoonose, so dass diese Parasiten bei sehr engem Kontakt zum Tier auch an den Menschen übertragen werden können.
Wenn du trotz aller Risiken diese Fütterungsmethode für richtig hältst, dann musst du darauf achten, dass das rohe Fleisch vor der Verwertung mindestens 48h bei mind. -18°C besser -20°C tiefgefroren wird. So besteht zumindest die Chance, dass die meisten Mikroorganismen abgestorben sind und diese deinem Liebling keinen Schaden mehr zufügen können.
Genauso kritisch müssen Rezepte betrachtet werden, die eine rein vegetarische oder sogar vegane Fütterung für deinen Vierbeiner vorsehen. Deine Fellnase ist ein Fleischfresser, das darfst du nicht vergessen. Entsprechend solltest du seine Ernährung gestalten.

Symptome erkennen

Zeigt deine Hündin oder dein Rüde Symptome wie Durchfall, Erbrechen, etc. und hast du das Gefühl, dass diese Symptome auf das Futter zurückzuführen sind, dann solltest du deinen Tierarzt aufsuchen und ihm deine Vermutung entsprechend kommunizieren. Nicht selten leidet der Hund an einer Futtermittelunverträglichkeit. In solch einem Fall muss die Ernährung dann entsprechend angepasst und umgestellt werden. Wenn dein Tierarzt herausgefunden hat wogegen dein Schützling allergisch ist, kann er dir speziell angepasste Ernährungsrezepte erstellen anhand derer du dann wieder bedenkenlos füttern kannst.

Wir wünschen guten Appetit!