Hundeerziehung


Clickertraining, Hundetrainer und vieles mehr

Es gibt unterschiedlichste Ansätze für verschiedene Ziele und Herausforderungen in der Hundeerziehung. Geht es darum einen Welpen stubenrein zu bekommen sind andere Herangehensweisen erforderlich als wenn es z.B. darum geht einem Hund das Bellen abzugewöhnen. Viele Spezialisten geben hierzu unterschiedlichste Erziehungstipps. Doch wer hat Recht und welche Tipps funktionieren am besten? Nun das muss jeder Tierbesitzer wohl für sich selbst herausfinden. Es gibt keine allgemein gültige Herangehensweise. Denn bei der Erziehung deines Lieblings spielt die Beziehung zwischen Dir und deiner Fellnase eine große und sehr wichtige Rolle. Allgemein kann man aber sagen, dass alle Erziehungsmethoden, die ohne Qual, Gewalt und Schmerzen angewendet werden ihre Berechtigung haben. Ziel beim Training sollte allerdings immer die lobende und nicht die strafende Erziehung sein.
Bei der Hundeerziehung kommen auch Hilfsmittel wie z.B. Erziehungshalsbänder, Clicker, Bälle u.a. Dinge zum Einsatz. Oberstes Gebot ist dabei immer, dass keines der Hilfsmittel deinem Haustier Qualen oder Schmerzen zufügt.

Clickertraining

Viele Trainer verwenden erfolgreich das Clickertraining an. Es basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Verhaltensforschung und eignet sich hervorragend für die Grunderziehung. Aber auch für das Erlernen spezieller Tricks und Kunststücke lässt sich das Clickertraining hervorragend anwenden.
Das Training basiert auf positiver Bestärkung. Dies bedeutet, dass das gewünschte Verhalten des Hundes belohnt wird. Deine Fellnase nimmt dies als angenehme Konsequenz war, und wird so das belohnte Verhalten wiederholt zeigen, denn dein Hund sehnt sich nach der Belohnung. Dies können Leckerlies oder auch ein Spiel wie das bringen eines Balles sein.
Wichtig bei der positiven Bestärkung ist Schnelligkeit. Aus der Wissenschaft weiß man, dass man ca. 1 sec. Zeit hat um dem Hund zu kommunizieren, welches Verhalten man gerade bewertet hat. Das gilt sowohl für eine positive Bestärkung als auch für eine Strafe.Der Clicker dient dazu, deinem Vierbeiner exakt zum richtigen Zeitpunkt zu zeigen, welches Verhalten erwünscht ist. Im Anschluss an den Click kannst du deinen Sprössling belohnen.
Über diesen Weg kannst du deinem Vierbeiner durch Belohnung und positive Bestärkung sehr schnell und einfach die Grundbefehle wie Platz, Sitz, Halt, Steh, etc. beibringen.

Körpersprache bei Hunden

Hier kommt es oft zu Konflikten. Denn die Vierbeiner nehmen die Körpersprache des Menschen meist als Bedrohung war. Daher ist es für den Menschen wichtig zu wissen wie er mit seiner Körpersprache auf den Hund wirkt. Hat der Mensch Angst vor einem Hund, so bleibt er stehen und starrt den Hund an. Besser wäre es aber demütig zur Seite zu schauen.
Ein weiteres Beispiel ist das Betatschen des Hundekopfes, wenn man einen Hund toll findet. Besser wäre es sich mit dem Vierbeiner auf Augenhöhe zu begeben und ihn an der Brust zu kraulen. Denn dann wirkt das Verhalten des Menschen nicht als eine einzige Bedrohung.

Wie schon beim Clickertraining veranschaulicht basiert eine gute Hundeerziehung auf positiver Bestärkung. Wenn man sich diesen Grundsatz immer wieder vor Augen hält baut man schnell das Vertrauen zu seiner Fellnase auf und kann ihm auf einfache Art und Weise unterschiedlichste Dinge, Kommandos und Verhaltensweisen beibringen.