Ein kuscheliges Hundebett selber bauen

eine Antwort Ein Beitrag von Lisa

Wenn sich dein Schützling immer wieder die guten Polstermöbel als Schlafplatz auswählt, ist es an der Zeit, ihm ein eigenes Hundebett in der Wohnung aufzustellen. Dabei muss es nicht immer ein teures, gekauftes Bett sein. Mit ein wenig Geschick zum Handwerk und gut ausgewählten Materialien kannst du selbst ein wundervolles Hundebett bauen. In der Regel ist Holz die geeignete Auswahl als Material. Es hat einen natürlichen Charakter, ist gut zu verarbeiten und kann leicht dem Einrichtungsstil des Hauses angepasst werden. Dem individuellen Geschmack sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ein weiterer Vorteil ist, dass das selbst gebaute Hundebett sowohl der Größe des Hundes als auch dem vorhergesehenen Platz angepasst werden kann. Eine leere, unschöne Ecke im Haus, wird mit einem selbst gestalteten Accessoire perfekt ausgenutzt. Passend zum Bett kannst du auch selbst eine Decke oder ein Liegekissen herstellen, das in Farbe und Design deinen Vorstellungen entspricht. Deine Fellnase wird sich hier mit Sicherheit sehr wohl fühlen.

Welche Materialien werden benötigt?

Solltest du dich für Holz aus dem Baumarkt entscheiden, kannst du dies dort direkt zuschneiden lassen. Das erspart dir eine Menge Arbeit. Wichtig ist hier nur, dass die Maße entsprechend der Größe deines Vierbeiners gewählt werden. Auch Decke und Kissen sollten ausreichend Platz haben. Es ist also wichtig, dass die Maße des Hundebettes größer sind als der Hund selbst. Wähle ein gutes und stabiles Holz aus. Denke auch daran, dass dein vierbeiniger Freund vielleicht daran knabbern könnte. Ein Hartholz ist bei größeren Haustieren demnach angebrachter als weiches Holz. Bei kleineren Rassen spielt die Auswahl eine untergeordnete Rolle.

Deine Einkaufsliste:

  • Holz
  • Vier Standfüße. Moderne, Vintage-Stil, runde bzw. gedrechselte Füße
  • Schmirgelpapier
  • Schrauben
  • Topf
  • Bleistift
  • Metermaß
  • Stichsäge
  • Akkuschrauber
  • Lasur oder Lack
  • Pinsel

Mit Schmirgelpapier wird das Holz sowie eckige Kanten geglättet, bevor es je nach Wunsch lackiert wird. Beide Seitenteile werden rund geschnitten. Einen exakten Schnitt erhältst du, wenn du den bereitgestellten Topf zur Hand nimmst und diesen als Vorlage nutzt. Alternativ hilft auch ein vorher zugeschnittener, fester Karton. Auch der Einstieg in das Hundebett wird rund geschnitten. Alle Einzelteile werden mit den Schrauben verbunden. Danach werden die Füße an der Unterseite befestigt. Die Standfüße haben nicht nur einen optischen Vorteil, sondern sorgen auch für ein gesundes Klima, bei dem sich keine Feuchtigkeit bilden kann. Achte darauf, dass die Füße wirklich bündig abschließen und das Bett geradesteht. Nichts ist schlimmer, als wenn der Schlafplatz bei jeder Bewegung störende Kippgeräusche verursacht.

 

Verschiedene Varianten

Wie praktisch, wenn der Schlafplatz deiner Fellnase mobil ist! Statt der Füße können Rollen angebracht werden. So kann der Kuschelplatz ohne Mühe transportiert oder auf die Terrasse nach draußen gebracht werden. Die Rollen findest du ebenfalls im Baumarkt, hier gibt es kleine und größere Modelle, sodass du die passenden Rollen schnell findest.

Eine weitere Alternative ist der Umbau einer großen, stabilen Transportkiste zum Hundebett.DSC07280 Der wichtigste Arbeitsschritt ist hier das Ausschneiden des Einstiegs. Die innere Rückwand kann beispielsweise mit dem Namen des Lieblings beschriftet werden. Das passende Kissen hineingelegt und schon ist der neue Schlafplatz fertig. Das Kissen sollte aber nicht zu weich sein. Verwende wenn möglich keinen Schaumgummimatratze. Das Material ist zu weich und wird schon bald ausgelegen sein. Besser ist ein stabiles Kissen mit leichter Polsterung, ähnlich wie beim Sofa, zu verwenden. Es ist formstabiler und bietet angemessenen Komfort.

Europaletten sind meist günstig zu bekommen. Die Paletten sind ideal für große Rassen und können im Look eines Sofas zusammengebaut werden. Die Europalette wird dabei in zwei große und zwei kleine Teile zersägt. Liegefläche, Rückwand und zwei Seitenteile. Wichtig ist, mit Schmirgelpapier das Holz zu glätten, damit sich keiner Splitter hinzufügen kann.

Mit diesen tollen Inspirationen kannst du mit wenigen Handgriffen ein Hundebett aus Holz selber bauen. Viel Spaß dabei und berichtet uns von euren Erfahrungen!

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