Fahrradfahren mit Hund

eine Antwort Ein Beitrag von Katharina

Sommer, Sonne, Strand – ach du Schreck, die Sommerfigur sitzt noch nicht! Was man dagegen tun kann? Sport, Sport, Sport! Dabei darf der Vierbeiner nicht fehlen, schließlich hat er seinen Winterspeck auch noch nicht ganz abtrainiert. Für alle, die nicht so gerne Joggen gehen ist das Fahrrad eine tolle Alternative. Aber auch wenn man die perfekte Sommerfigur schon hat, ist ein Ausflug mit dem Fahrrad immer schön! Was ihr dabei beachten solltet und wie das Fahrerlebnis zu einem vollen Erfolg wird, findet ihr hier.

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Einfach rauf auf das Fahrrad und los – doch so „einfach“ ist es nicht. Es gibt viele Sachen, die man bei einem Fahrradausflug beachten sollte. Schließlich möchte man ein paar schöne Stunden erleben, die nicht in einem Chaos enden. Mein Mops Leo und ich haben da ein paar tolle Tipps für euch!

Ausrüstung

Prinzipiell gibt es drei Möglichkeiten mit meinem geliebten Mops Leo eine Fahrradtour zu starten: ich lasse ihn neben mir laufen, setze ihn in einen schicken Fahrradkorb oder besorge ihm einen Fahrradanhänger.

 

Für Leo habe ich ein grünes Geschirr, seine Lieblingsfarbe.

Für Leo habe ich ein grünes Geschirr, seine Lieblingsfarbe.

Für den Fall, dass ich Leo neben mir laufen lasse, habe ich ihm ein Brustgeschirr gekauft. Das gibt es schon für wenig Geld und ist beim Fahrradfahren nur zum empfehlen. Wichtig: achtet darauf, dass es richtig sitzt und nicht einschnürt! Außerdem sollte man seinen Vierbeinern bei einer solchen Aktivität nie am Halsband führen! Zusätzlich habe ich mir noch einen Springer zugelegt. Dieser verhindert, dass mir mein lieber Leo in das Fahrrad läuft.

Wenn Leo schon etwas erschöpft ist, lasse ich ihn in einem Fahrradkorb mitfahren. Das geht super, da Leo ein kleiner Mops ist. Bei größeren Hunden sollte man zum Fahrradanhänger greifen!

Fahrradanhänger sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, bieten aber einen Rundumschutz für den Vierbeiner.

Selbstverständlich trage ich selbst einen Fahrradhelm! Falls sich Leo doch einmal erschreckt und ausreist bin ich somit auch bestens geschützt.

Rechtslage

Dass die richtige Ausrüstung wichtig ist, zeig auch das Gesetz. Laut der Straßenverkehrsordnung (StVO, §99 Abs. 3) dürfen Hunde nur unter bestimmten Voraussetzungen während dem Fahrradfahren an der Leine geführt werden:

  • die Ausrüstung muss in einem guten Zustand sein
  • der Hund soll auf der Seite des Fahrrads geführt werden, bei der die anderen Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden
  • bissigen Hunden muss ein Maulkorb angelegt werden
  • der Hund muss in einem guten Gesundheitszustand sein

Gesundheit

Besonders bei höheren Temperaturen ist Leo oftmals erschöpft und nicht in seiner Höchstform. Deshalb gibt es vor unseren Ausflügen immer einen kleinen Gesundheitscheck. Da ich ihn schon im frühen Alter an das Fahrradfahren gewöhnt habe, kann ich gut einschätzen, wie lange die Strecke ausfallen darf. Es ist immer gut, den Hund so früh wie möglich mit dem Fahrrad vertraut zu machen. Ab circa 12 Monaten kann man damit beginnen. Wenn wir eine Strecke wählen, bei der viel Asphalt und/oder Steine aufkommen, prüfe ich Leos Pfoten und trage Hirschtalg zum Schutz auf. Außerdem achte ich stets darauf, dass sich Leo nicht sofort nach dem Essen zu viel bewegt.

Im Fahrradkorb lässt sich die Aussicht genießen.

Im Fahrradkorb lässt sich die Aussicht genießen.

Sollte es Leo dennoch einmal zu viel werden, habe ich immer noch den Hundekorb dabei. Zusätzlich legen wir in gewählten Abständen kleine Pausen ein. Wichtig ist, dass die Abstände zwischen den Pausen möglichst gleich bleiben. So weiß mein Leo zum Beispiel schon immer, wann wir eine Pause machen und kann somit seine Energie gut einteilen.

Pausen

In den Pausen suchen wir uns immer ein kühles, schattiges Plätzchen. So können sich unsere Kreisläufe wieder beruhigen. Selbstverständlich habe ich immer genügend Wasser dabei. Ich vermeide es wenn möglich, dass Leo von fremden Wasserquellen trinken muss. Zudem gibt es auch immer ein paar kleine Snacks. Die bekommt er zur Stärkung und wenn er sich in kritischeren Situationen (zum Beispiel eine befahrene Straße) vorbildlich verhalten hat.
Wenn man das alles beachtet, steht einem Ausflug mit dem Fahrrad wirklich nichts mehr im Wege. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Checkliste, was ihr zusätzlich mitnehmen könnt/solltet. Ich wünsche euch und euren Lieben schon einmal eine schöne Fahrradtour!

Checkliste

  • Wasserflaschen, am besten gekühlt
  • kleine Snacks
  • Kotbeutel
  • Licht und Warnweste für die Dunkelheit
  • faltbarer Napf

Ihr macht auch öfters Fahrradausflüge mit euren Lieben? Dann schickt uns eure Erfahrungen damit -wir sind gespannt!

1 Kommentar

  1. Pingback: Leos Tagebuch: Dinner ∣ Wir lieben Hunde

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